Stressige Zeit…

Der Preis aus dem Nichts heraus wieder ein eigenes Geschäft aufzubauen…

…ist es Wert!

Von schlaflosen Nächsten mal ganz abgesehen und die rührten nicht nur vom Sturm her, welcher hier 10-14 Tage lang wütete. Das war laut, kalt, nass und ungemütlich. Doch was soll man schon am Wetter ändern. Allerdings zehrt das ganz schön an den Kräften, wenn man Nächtelang nicht richtig durchschlafen kann.

Dazu kam noch die Erkältung, die immernoch nicht ganz raus ist. Über zwei Wochen. Auch das ist eine Erschwernis, die ich mir sicher für den ersten Monat der neuen Selbständigkeit nicht so gewünscht habe. Aber auch das muß eben durchlebt werden und gehört dazu. Lieber nehme ich gleich zu Anfang die großen Hürden und habe dann einen stabilen Lauf, als wenn es erstmal gut läuft und dann Kräfteaufzehrende Ereignisse stattfinden.

Ein Geschäft besteht nicht aus Theorie, aber entspringt immer der Gleichen. So ist mein langfristiger Plan nun der Aufbau des Treffpunktes, des Hilfspunktes und der Finanzierung beider Projekte. Das wird nicht in 3 Wochen über die Bühne gehen. Aber in der Theorie wurde nun an alles gedacht und es etliche Male durchgespielt. Es wurde Zeit für die Praxis. Seit Januar laufen nun beide Seiten und Morgen habe ich endlich eine Präsentation des Hilfspunktes und hoffe, dass ich Menschen begeistern kann für die Idee und zum mitmachen bewegen kann.

Sowas kann man in der Theorie hundert Mal durchspielen, doch es gibt keinen Garant dafür, dass etwas auch wirklich „ankommt“ – Aber bin zu diesem Punkt zu kommen schien mir in den letzten Monaten oftmals so unmöglich, dass ich Heute schon froh bin wenigstens soweit gekommen zu sein. Und wer weiß?

Nun gehts mir nicht alleine um geschäftlichen Erfolg. Dazu gäbe es ganz andere Möglichkeiten unkomplizierter etwas zu gründen. Es geht um ein Lebenswerk. Das ist das, was ich den Rest meines Lebens gerne tun möchte. Helfen! – ohne dabei selbst allerdings die Rechnungen irgendwann nicht mehr zahlen zu können.

Dazu wars nötig, dass ich Treffpunkt und Hilfspunkt so aufstellen – und zwar von Anfang an – dass es nicht zu einem Zusammenbruch kommt, wenn man ein Engpass entsteht. Beide Seiten müssen jederzeit und so gut wie möglich finanzierungsunabhängig laufen können.

Weder auf der Treffpunkt, noch auf dem Hilfspunkt wird es deswegen Gebühren für Standard-Nutzung geben. Sonderdienste behalte ich mir noch vor – aber wer diese buchen möchte ist auch bereit, die Leistung zu bezahlen. Für den normalen Gebrauch ist ein kostenloser Account völlig ausreichend.

Wie aber finanzieren ohne dabei die Seite mit Werbung vollzuballern?

Das war der schwierigste Punkt, der zu klären war. Nun habe ich dazu ein Konzept und es ist gut!

Vorstellen werde ich es allerdings noch nicht, da die Finanzierung derzeit noch aus der Portotasche möglich ist. Zwar entstehen Kosten, – aber noch ist die Nutzung der Seiten so überschaubar, dass es alles aus eigenen Mitteln gedeckt werden kann.

Die schlimmste Sache war die Abhängigkeit von finanziellen Mitteln von außerhalb und den damit verbundenen Verpflichtungen seitens einer Einrichtung, der ich nun seit 1sten Februar nicht mehr unterliege.

Es wird hart. Meine Mitteln sind absolut begrenzt und ich habe sehr sehr wenig Spielraum.

Glücklicherweise bekomme ich auch Unterstützung von einigen Menschen, die genauso gespannt auf die Projekt sind und deren Idee begrüßen.

Ich wollte Fördergelder beantragen. Aber ehrlich gesagt. Wozu?

Wenn man über Startkapital verfügt und dafür seine Freiheit eigene Entscheidungen zu treffen aufgibt, dann steht man von vornerein in Abhängigkeit – und Gemeinnutzen wird eigentlich selten gefördert. Meist bekommt man Geld am Ende nur, wenn man Geschäftsmodelle mit Gewinn vorlegt.

Nun ziehe ich ja Gewinne und Gehälter in Betracht und letztlich geht es auf lange Sicht auch gar nicht ohne ein Geschäftsmodell. Aber möchte ich abhängig sein? Eher nicht!

Also habe ich mich entschieden alles aus dem Nichts mit Null  Startkapital zu starten und auf Gott zu vertrauen, dass die nötigen Mitteln immer dann da sein werden, wenn sie gebraucht werden.

Tja. Vielleicht werde ich in den nächsten Wochen öfters mal eine Dosensuppe mehr essen und auf das eine oder andere verzichten müssen, damit diese Sache nicht ins stocken gerät…

Aber das habe ich auch einkalkuliert und meinem Bäuchlein schadet es sicher nicht, wenn ich mich etwas weniger vollumfassend ermähren – für eine Zeit lang.

Die Gläubigen Menschen unter Euch bitte ich um Eure Gebete fürs Gelingen der Projekte und die Nichtgläubigen bitte ich ums Daumendrücken!

Und wer mag, registriert sich einfach und macht mit und hilft die Seiten mit Leben zu füllen!

Danke!

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