Integrationsflüchtlinge

Tja, ich bin echt mal wieder sowas von erhellt.
 
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Spenden wie Kleidung im Müll landen und stattdessen Steuergelder für neue „Hilfsgüter“ verprasst werden. Aber was wirklich nachdenklich stimmt:
 
Es gab einen Flüchtling, der mir sein Schicksal schilderte und mich damit so sehr berührte, dass ich bereit war meine bescheidenen Rücklagen zur Verfügung zu stellen, um ihm zu ermöglichen eine existenziell für ihn wichtige Sprachschule besuchen zu können, um „integriert“ zu werden.
 
Leider Gottes hab ich den Namen des jungen Mannes vergessen und mehrere Personen, die helfen könnten gefragt, ob sie den Namen evtl. auftreiben können oder einen Kontakt herstellen.
 
Ich hätte ja jede Art der Reaktion erwartet. Datenschutzbedenken zum Beispiel oder was auch immer. Stattdessen kam folgende Reaktion: GAR KEINE!
 
Nicht mal ein „Tut mir leid, kenn ich nicht!“
 
Wenn ich das nächste Mal in die Stadt fahre werde ich das Geld also einem deutschen Obdachlosen spenden – oder einer der vielzähligen Tafeln im Lande zur Verfügung stellen.
 
Sehr wahrscheinlich werden die Leute, die ich gefragt habe aber wie gewohnt jeden Tag darüber reden, wie man den Flüchtlingen am besten helfen kann – Kaffee und Kuchen organisieren und sich selbst feiern.
 
Und genau aus dem Grunde wird das mit der Integration auch scheitern. Weil alle schön reden können – aber wenns darum geht den Arsch mal in Bewegung zu setzen wieder am Ende nix bei rum kommt.
 
In 1-2 Jahren werden diese „kostenlos Kaffee-Veranstaltungen“ dann langsam einschlafen, Flüchtlinge mangels Sprachkenntnissen zu Gruppenbildungen neigen und es wird zur Ghettoisierung kommen.
 
PS: Im Grunde bin ich gerade am überlegen, ob ich das Geld nicht für mich selbst ausgeben sollte. Aber damit warte ich noch – vielleicht begegne ich dem jungen Menschen nochmal – so Gott will – und kann ihm das Ticket dann direkt bezahlen.
 
Wieder ein Sargnagel mehr für meinen Glauben an das Gute im Menschen.