Hin und Her

Es geht drunter und drüber zur Zeit. Da tun sich neue Möglichkeiten auf, die sehr verlockend sind. Leider würden sich dadurch wieder andere Türen für mich schließen. Das ist aber normal. Es kommt erstens immer anders und zweitens als man denkt…

Diese Weisheit stammt noch aus den Zeiten in denen ich die Onkelz hörte.

Heute kams dann auch dazu, dass ich eine Zeitschrift mit dem Namen Aktuell in den Händen hielt, – beim Dönermann – aufschlagend, reinsehend, durchblätternd … stieß ich auf einen kurzen Artikel von einer Frau Bettina – die schrieb davon, dass man Mut haben sollte zu sein wie man ist.

Dem stimme ich zu. Es macht keinen Sinn sich zu verstellen. Die Welt ist oft eine verlogene Matrix, die durch Schauspiel erschaffen wurde und irgendwann zwangsläufig Opfer der Realität wird…

Für mich ist es unheimlich schwer zwischen der Erkenntnis der Welt als solches und der optimistisch aufgeblasenen Version einer Scheinwelt hin-und her zu switchen…       (schalten)

Da ich mir die Welt nicht schön reden kann und auch nicht gewillt bin zu resignieren – bleibt mir nur die Möglichkeit meinen bescheidenen Teil beizutragen etwas zu ändern, verändern, – besser zu machen…

Als junger Mensch ist es einem wohl häufig nicht klar wie unwichtig es ist „Recht zu haben“ oder wie belanglos die „eigene Meinung“ ist – je älter man aber wird – desto mehr zeigt sich – wie wichtig es ist eigenständig zu handeln nach dem, – was „man“ sich durch Recht und Unrecht haben und revidierten Meinungen, – an blauen Augen eingefangen hat.

Hey – ich kann doch nicht immer so Schachtelsätze schreiben? Doch. Ich kann.

Wenn man nicht hin und her gerissen werden will in einer Welt in der viele Winde wehen – dann muß man ein Segel setzen – entweder – mit dem Strom derer mitschwimmen, die man leiden kann und bei denen man sich wohl fühlt oder eben – oder – wenn es anders nicht geht – eine eigene Richtung einschlagen…

Gott segne Euch, Amen